FrĂ¼her waren es Klamotten, heute sind es Möbel ...

28. Juli 2017


... die einen ganz besonderen Platz bei mir haben.

Stundenlang konnte ich frĂ¼her von Geschäft zu Geschäft laufen. In der einen Hand die Einkaufstaschen in der anderen meine beste Freundin. So schlenderten wir so dahin und kamen manchmal aus einem kleinen Kaufrausch nicht mehr heraus. Suchten nach dem passenden Top oder der passenden Hose. Standen Minuten lang vor der Umkleide und warteten bis eine frei wurde. Doch es machte uns nichts aus! Nebenbei wurde getratscht und sich ausgetauscht. Es war ein VergnĂ¼gen von vielen, vielen Stunden und danach sind wir meistens noch Essen gegangen.

In den nächsten Tagen wurden dann die neuen Schätze ausgefĂ¼hrt und präsentiert.

Heute sieht bei mir shoppen um meilenweit anders aus. In die Stadt fahre ich dazu kaum noch und vor den Umkleidekabinen stehe ich schon lange nicht mehr an. DafĂ¼r ist mir meine Zeit einfach zu kostbar. Meistens wird problemlos Ă¼ber das Internet bestellt und die Ware kommt gemĂ¼tlich nach Hause. Das einzige was geblieben ist, ist das Essen mit meiner Freundin. Da man unterschiedliche Arbeitszeiten hat geht man auch seltener, eigentlich fast Ă¼berhaupt nicht mehr gemeinsam einkaufen. Doch das macht auch nichts, denn mein Schwerpunkt hat sich sowieso woandershin verschoben – zu den Möbeln.

Wo ich frĂ¼her stundenlang von Laden zu Laden getigert bin und von EinkaufsstraĂŸe zur EinkaufsstraĂŸe, stöbere ich heute stundenlang durch das Internet um das passende MöbelstĂ¼ck fĂ¼r unsere Wohnung zu suchen.

Klamotten sind fĂ¼r mich gerade nebensächlich geworden. NatĂ¼rlich ziehe ich mich immer noch schick an, aber ich laufe schon lange keinen Trend mehr hinterher und reize meine Sachen richtig aus bevor es Neue gibt. DafĂ¼r fällt das ganze Budget von Kleidung nun in MöbelstĂ¼cke oder Dekoration. Doch meistens wird dafĂ¼r lange gespart, weil besondere DesignerstĂ¼cke nicht gerade gĂ¼nstig sind. Das ist bei Klamotten so und im Interieur Bereich nicht anders.

Ihr glaubt nicht wie glĂ¼cklich ich bin, dass ich mir schon ein paar Interieur Träume verwirklichen konnte. Auch wenn es immer noch einen ganzen Topf voller Einrichtungsträume gibt, freue ich mich viel mehr darĂ¼ber so einen zu erfĂ¼llen, als Ă¼ber ein paar neue Schuhe oder eine neue Designerhandtasche.

Möbel sind meine neue Leidenschaft geworden. Ich freue mich jeden Morgen, wenn ich frĂ¼h aufstehe, die Sonne in unsere Wohnung scheint und die einzelnen Räume mit den besonderen StĂ¼cken anstrahlt. Ich mir gemĂ¼tlich einen Kaffee mache, mich auf die Bar lehne und meinen Blick ruhig und glĂ¼cklich Ă¼ber unser Wohnzimmer und Essbereich schweifen lasse.

Dann lasse ich mich in einen besonderen Designerstuhl nieder und merke immer wieder wie bequem, schick und praktisch dieser Stuhl ist und es genau die richtige Entscheidung war ihn zu kaufen.

So lange ich so voller Freude bin Ă¼ber meine MöbelstĂ¼cke, so lange mache ich sicherlich etwas richtig!


Lampe: //Bin ich gerade auf der Suche nach einem schöneren und passenderen Model fĂ¼r unser Esszimmer.
Vasen: Blumentopf24 und Cooee Design
StĂ¼hle: Kartell Masters
Holzlampe: Secto Design
Esstisch: Ikea
Bild: Wall-Art


Plötzlich ist alles anders!

21. Juli 2017


Plötzlich ist alles anders. 
Plötzlich schauen mich zwei blaue Augen. 
Plötzlich liegt ein Duft von Milch in der Luft.
Plötzlich muss ich mich um ein kleines Wesen kĂ¼mmern.

Seit drei Wochen tickt nun meine Uhr anders. Ich habe eine neue Aufgabe. Eine neue Herausforderung. Einen neuen Lebenssinn. Ich bin Mutter!

Ein kleiner Bub verzaubert jetzt täglich mein Leben. Bringt mich an Herausforderungen und lässt mein Herz grĂ¶ĂŸer und schneller schlagen. Es ist wie ein Zauber der sich auf einen niederlegt. Man kann nicht mehr ohne dieses kleine Wesen sein. Ein starker BeschĂ¼tzerinstinkt baut sich auf und ein noch grĂ¶ĂŸerer Helferinstinkt. Man möchte den kleinen neuen ErdenbĂ¼rger alles recht machen und seine BedĂ¼rfnisse von den Lippen und Blicken ablesen.

Man möchte ihn stundenlang beim Schlafen zu sehen. Jedes noch so kleine Lächeln erhaschen. Man möchte ihn in die schönsten Träume wiegen und ihn die grĂ¶ĂŸte Liebe wiedergeben.

Plötzlich ist alles anders.
Plötzlich dreht sich alles nur noch um eine Person.
Plötzlich fĂ¼llt ein kleines Wesen den ganzen Tag aus.
Plötzlich ist man allein und doch wieder nicht.

In diesen drei Wochen haben wir noch keinen Besuch erhalten. Er sollte erst ankommen, uns alle beschnuppern und sein Zuhause kennenlernen. Unsere Stimmen und unseren Geruch aufnehmen. Nun hieĂŸ es ankommen und einleben. Und das macht er von Tag zu Tag und verzaubert jeden mit einen kleinen, verschmitzten Lächeln.

Was noch auf uns zu kommt weiĂŸ keiner. Die Zukunft ist noch ungeschrieben.
Doch eins weiĂŸ ich.

Plötzlich ist alles anders.
Plötzlich ist mein Herz so groĂŸ und schlägt fĂ¼r eine weitere Person in meinem Leben.
Plötzlich möchte ich nichts anderes als mein Kind glĂ¼cklich sehen.
Plötzlich steht alles andere hinten an.


Beistellbett: Julius Zöllner
Blumentopf: H&M Home
Kissen: Saum & Viebahn
Stuhl: Kartell Masters
Baumwolldecke: Ikea
Bild: Wall-Art



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