Espresso und Co.

10. August 2017


Eigentlich weiß ich nicht mehr wie es bei mir begann mit dem Kaffee trinken. Doch ich mochte schon immer sehr gerne einen leckeren Cappuccino oder eine Latte Macchiato. Hauptsache Milch musste dabei sein. Auf den Espresso Geschmack kam ich erst als wir häufiger Italien bereisten und man dort einfach den Besten überhaupt bekommt.

Doch bei meinem Mann kann ich mich noch sehr gut daran erinnern wie er zum Kaffeetrinker wurde. Nämlich durch mich! Sollte ich mich jetzt schämen, weil ich ihn auf diese Genussmittel Spur gebracht habe? Ich sag mal nein, weil man spätestens in der Arbeitswelt damit konfrontiert wird.

Ich erinnere mich noch sehr genau daran, als ich bei ihn einzog und am liebsten in der Früh einen Cappuccino oder Milchkaffe trinken wollte, er aber nur lösliches Cappuccino Pulver daheim hatte. So ein Pulver schmeckt eigentlich nur nach Zucker, doch das war der Start in die Kaffeewelt. Ich versuchte auch immer mal wieder meinem Mann einen Milchkaffee schmackhaft zu machen. Als bei ihn die Arbeitswelt startete, nach dem Studium, kam auch er so langsam in den Geschmack. Ein Arbeitstag kann ziemlich lang sein, dass man einfach ein Aufputschmittel brauch um den Tag zu überstehen. Dazu trifft man immer nette Leute beim Kaffee trinken und kommt ins Gespräch. So dauerte es auch nicht lang und er trank regelmäßig einen Cappuccino.

Doch mit der Zeit reichte ein Cappuccino nicht mehr aus und es kam schwarzer Kaffee dazu ohne alles. Mein Mann ging dann schon schnell einen Schritt weiter und wechselte zum Espresso. Mir persönlich war ein purer immer zu bitter bis wir nach Italien fuhren.

Die Italiener wissen einfach wie man einen guten Espresso macht und den wollten wir auch daheim genießen. Also machte sich mein Mann auf die Suche nach einer Siebträgermaschine. Doch dann kam ich in andere Umstände und durfte nicht mehr so viel Kaffee und erst recht keinen Espresso trinken. So wurde unser Wunsch vom selbstgemachten Espresso erst einmal aufs Eis gelegt.

Nachdem unser kleines Wunder auf der Welt war und ich den Kaffeekonsum doch nicht fern bleiben konnte entschieden wir uns eine Siebträgermaschine anzuschaffen.

Es wurde die Bezzera Magica. Wir befinden uns zwar noch in der Testphase doch ein paar Punkte möchte ich doch schon heute zusammenfassen.

Wir haben uns für dieses Modell entschieden wegen zwei Faktoren. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt hier und es hat einen Zweikreiser, so dass man Espresso und Milch gleichzeitig zubereiten kann. Was uns sehr wichtig war, nicht das man für die Milch noch einmal zwanzig Minuten warten muss bis der Kessel wieder warm ist.

Die Maschine ist sehr bedienerfreundlich und sieht obendrauf noch schick aus. Für den perfekten Espresso braucht es schon etwas Übung von der Menge der Bohnen, den Druck mit den Tamper und der Wasserzugabe. Dazu sollte man nicht bei den Bohnen sparen und eine besondere Marke wählen. Wenn ihr dann noch den perfekten Wasserdruck heraus habt wird eurer Espresso genauso gut schmecken wie beim Italiener und nicht bitter sein.

Jetzt habe ich so viel darüber geschrieben, dass ich gleich Lust habe mir einen Cappuccino runterzulassen. Obendrauf macht die Maschine auch noch einen enormen Spaß! ;)






Früher waren es Klamotten, heute sind es Möbel ...

28. Juli 2017


... die einen ganz besonderen Platz bei mir haben.

Stundenlang konnte ich früher von Geschäft zu Geschäft laufen. In der einen Hand die Einkaufstaschen in der anderen meine beste Freundin. So schlenderten wir so dahin und kamen manchmal aus einem kleinen Kaufrausch nicht mehr heraus. Suchten nach dem passenden Top oder der passenden Hose. Standen Minuten lang vor der Umkleide und warteten bis eine frei wurde. Doch es machte uns nichts aus! Nebenbei wurde getratscht und sich ausgetauscht. Es war ein Vergnügen von vielen, vielen Stunden und danach sind wir meistens noch Essen gegangen.

In den nächsten Tagen wurden dann die neuen Schätze ausgeführt und präsentiert.

Heute sieht bei mir shoppen um meilenweit anders aus. In die Stadt fahre ich dazu kaum noch und vor den Umkleidekabinen stehe ich schon lange nicht mehr an. Dafür ist mir meine Zeit einfach zu kostbar. Meistens wird problemlos über das Internet bestellt und die Ware kommt gemütlich nach Hause. Das einzige was geblieben ist, ist das Essen mit meiner Freundin. Da man unterschiedliche Arbeitszeiten hat geht man auch seltener, eigentlich fast überhaupt nicht mehr gemeinsam einkaufen. Doch das macht auch nichts, denn mein Schwerpunkt hat sich sowieso woandershin verschoben – zu den Möbeln.

Wo ich früher stundenlang von Laden zu Laden getigert bin und von Einkaufsstraße zur Einkaufsstraße, stöbere ich heute stundenlang durch das Internet um das passende Möbelstück für unsere Wohnung zu suchen.

Klamotten sind für mich gerade nebensächlich geworden. Natürlich ziehe ich mich immer noch schick an, aber ich laufe schon lange keinen Trend mehr hinterher und reize meine Sachen richtig aus bevor es Neue gibt. Dafür fällt das ganze Budget von Kleidung nun in Möbelstücke oder Dekoration. Doch meistens wird dafür lange gespart, weil besondere Designerstücke nicht gerade günstig sind. Das ist bei Klamotten so und im Interieur Bereich nicht anders.

Ihr glaubt nicht wie glücklich ich bin, dass ich mir schon ein paar Interieur Träume verwirklichen konnte. Auch wenn es immer noch einen ganzen Topf voller Einrichtungsträume gibt, freue ich mich viel mehr darüber so einen zu erfüllen, als über ein paar neue Schuhe oder eine neue Designerhandtasche.

Möbel sind meine neue Leidenschaft geworden. Ich freue mich jeden Morgen, wenn ich früh aufstehe, die Sonne in unsere Wohnung scheint und die einzelnen Räume mit den besonderen Stücken anstrahlt. Ich mir gemütlich einen Kaffee mache, mich auf die Bar lehne und meinen Blick ruhig und glücklich über unser Wohnzimmer und Essbereich schweifen lasse.

Dann lasse ich mich in einen besonderen Designerstuhl nieder und merke immer wieder wie bequem, schick und praktisch dieser Stuhl ist und es genau die richtige Entscheidung war ihn zu kaufen.

So lange ich so voller Freude bin über meine Möbelstücke, so lange mache ich sicherlich etwas richtig!


Lampe: //Bin ich gerade auf der Suche nach einem schöneren und passenderen Model für unser Esszimmer.
Vasen: Blumentopf24 und Cooee Design
Stühle: Kartell Masters
Holzlampe: Secto Design
Esstisch: Ikea
Bild: Wall-Art


Plötzlich ist alles anders!

21. Juli 2017


Plötzlich ist alles anders. 
Plötzlich schauen mich zwei blaue Augen. 
Plötzlich liegt ein Duft von Milch in der Luft.
Plötzlich muss ich mich um ein kleines Wesen kümmern.

Seit drei Wochen tickt nun meine Uhr anders. Ich habe eine neue Aufgabe. Eine neue Herausforderung. Einen neuen Lebenssinn. Ich bin Mutter!

Ein kleiner Bub verzaubert jetzt täglich mein Leben. Bringt mich an Herausforderungen und lässt mein Herz größer und schneller schlagen. Es ist wie ein Zauber der sich auf einen niederlegt. Man kann nicht mehr ohne dieses kleine Wesen sein. Ein starker Beschützerinstinkt baut sich auf und ein noch größerer Helferinstinkt. Man möchte den kleinen neuen Erdenbürger alles recht machen und seine Bedürfnisse von den Lippen und Blicken ablesen.

Man möchte ihn stundenlang beim Schlafen zu sehen. Jedes noch so kleine Lächeln erhaschen. Man möchte ihn in die schönsten Träume wiegen und ihn die größte Liebe wiedergeben.

Plötzlich ist alles anders.
Plötzlich dreht sich alles nur noch um eine Person.
Plötzlich füllt ein kleines Wesen den ganzen Tag aus.
Plötzlich ist man allein und doch wieder nicht.

In diesen drei Wochen haben wir noch keinen Besuch erhalten. Er sollte erst ankommen, uns alle beschnuppern und sein Zuhause kennenlernen. Unsere Stimmen und unseren Geruch aufnehmen. Nun hieß es ankommen und einleben. Und das macht er von Tag zu Tag und verzaubert jeden mit einen kleinen, verschmitzten Lächeln.

Was noch auf uns zu kommt weiß keiner. Die Zukunft ist noch ungeschrieben.
Doch eins weiß ich.

Plötzlich ist alles anders.
Plötzlich ist mein Herz so groß und schlägt für eine weitere Person in meinem Leben.
Plötzlich möchte ich nichts anderes als mein Kind glücklich sehen.
Plötzlich steht alles andere hinten an.


Beistellbett: Julius Zöllner
Blumentopf: H&M Home
Kissen: Saum & Viebahn
Stuhl: Kartell Masters
Baumwolldecke: Ikea
Bild: Wall-Art



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