Mut für Neues!

13. Januar 2016


Manchmal muss man sich trauen, 
ein Risiko eingehen um ein Abenteuer zu erleben.
Habt ihr nicht auch schon einmal drüber nachgedacht eine neue Sportart 
auszuprobieren, ein fernes Land zu bereisen oder eine neue Sprache 
zu erlernen? Seid ihr es nach der Überlegung – den Gedanken – 
dem Gefühl – es angegangen oder habt ihr euch nicht getraut?


So ging es mir Jahre lang mit dem Skifahren. 
Als ich meinen Mann kennenlernte wusste ich schnell er fährt gerne Ski 
– er kann es auch sehr gut – und er wünschte sich ich würde es auch 
einmal ausprobieren. Da ich aber schon viel Sport mache hat es mich 
nicht gereizt noch eine weitere Sportart zu erlernen. Da es auch nicht
 gerade ungefährlich und auch sehr teuer ist.


Doch dann kam der Wendepunkt. 
Ich hatte wieder einmal einen Termin bei meiner Physio und Sie erzählte 
mir von ihren Ski Erlebnissen. Sie hat mit 40 noch angefangen Skifahren 
zu lernen und ist jetzt fast jedes Wochenende mit ihren Kindern auf der Piste
 unterwegs. Das hat mich zuerst sehr erstaunt und dann auch sehr gefreut. 
Danach kam ich ins grübeln, warum traust du dir das nicht?

Ich bin jung, fit und nicht gerade unsportlich. 
Doch es hat die Überwindung, der Mut gefällt.

Dazu kam noch eine Riesen Portion Angst,
doch wovor?
• Anfänger zu sein?
• Zu stürzen?
• Verletzt zu werden?
• Nicht gut genug zu sein?


Ich machte mir wieder viel zu viele Gedanken. 
Was auf der einen Seite auch positiv ist, 
doch auf der anderen Seite 
einen auch immer blockiert.


Doch nach einer riesigen Überwindung und einer großen Portion Mut 
sind wir ins Ahrntal gefahren. Ich habe Skistunden bei einen Südtiroler 
genommen und nun fahre ich auf der Blauen Piste schöne
 geschwungene Bögen mit Stöckern und fast parallel.

Es hat sich wieder einmal gezeigt, man muss keine Angst haben 
vor etwas Neuem. Sondern den Mut haben es wenigsten zu versuchen.
 Wenn es dann nicht klappt kann man immer noch nein sagen! 
Doch es sich nicht zu trauen es einmal ausprobiert zu haben 
ist schade, denn man verpasst vielleicht etwas wirklich schönes.


In diesem Fall eine traumhafte Natur, nette Menschen, gutes Essen 
und eine menge Spaß. Woanders neue Kulturen, nette Gespräche… 
man sollte immer offen sein seinen Horizont zu erweitern. 

Ist doch schade, wenn man alt ist und zum Schluss auf nichts 
zurückblicken kann. Seinen Enkelkindern keine Erlebnisse und schöne
 Geschehnisse von früher erzählen kann. Wir sind auch immer Vorbild 
für die, die nach uns kommen. Sollen wir für unsere Kinder 
verängstigte und gelangweilte Eltern sein? Nein!

Ich möchte meinen Kindern zeigen was es alles schönes auf der Welt gibt.
 Sportarten mit ihnen ausprobieren, Länder bereisen, neue Menschen 
kennenlernen, offen seien für Neues.

Also traut euch etwas Neues zu probieren. 
Habt keine Angst, jeder Sturz hat auch etwas gutes 
und am Ziel wird man immer belohnt.






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Wie war das noch mal mit dem Ehegelöbnis?

18. Mai 2015


Ja?
Nein?
Vielleicht sogar eins selber schreiben?




Ein selbstgeschriebenes Ehegelöbnis wäre doch etwas Besonderes
oder doch zu privat? Was ist wenn ich kein Wort vor den Gästen rausbekomme,
zu nervös ­– emotional bin. Alle Blicke auf mich gerichtet sind, meine Lippen
betrachten, wann ich sie öffne und mein erstes Wort flüsternd, schämend sich
verbreitet. Würde ich, dass Schaffen selbstbewusst und voller liebe diese
Zeilen rüber zubringen?




Doch wenn es mir jetzt schon so schwer fällt über Gefühle offen und gerade heraus zu reden, wird es bestimmt auch nicht auf der Hochzeit besser.
Doch auf dem Papier sieht alles so kinderleicht aus. Die Wörter, Sätze sprudeln voller Liebe und Freude  nur so aus mir heraus. Doch wenn
ich vor ihm sitze komme ich mir auch nach so langer Zeit vor wie beim 

unseren ersten Treffen. Schüchtern – nachdenklich, ich überlege lange
was ich sage und wie ich es sage. 




Bestimmte Sachen fallen mir einfach schwer!
Private Sachen noch viel schwerer und meine Gefühle zu offenbaren
am aller schwersten, aber warum? Ich weiß doch er empfindet das Gleiche
für mich! Also warum drüber reden, doch manchmal will man es einfach
und jetzt bin ich wieder an solch einen Punkt angekommen das ich es gerne
sagen will, wie es in mir vorgeht. Was ich für ihn empfinde und wie ich
mich über uns freue.




Wäre da ein abgewandtes Ehegelöbnis nicht etwas Schönes?
Während ich diese Zeilen schreibe sagt mein Bauchgefühl schon lautstark Stopp!
Das wird zu viel. Mein Gehirn malt sich schon alles schön rosig und perfekt aus,
wie wir beim Standesamt sitzen und ich mein Ehegelöbnis vor meinen Freund
(Mann) vortrage. Alle Gäste sind schwer beeindruckt und applaudieren.




Wen vertraue ich jetzt mehr meinen Bauch?
Meinen Verstand? Was sagt das Herz?
Das Herz wird mir bestimmt bis zur Kehle hoch klopfen vor Aufregung.

 


Ok, spulen wir das Band zurück.
Alles auf Anfang.



 
Nach diesen Zeilen bin ich mir sehr sicher ich werde kein Ehegelöbnis schreiben,
auch wenn es noch so sehr eine traumhafte und wunderschöne Sache ist.



Liebe für einander brauch keinen bestimmten Tag und auch keine Hochzeit
um sie dort zu äußern. Wir zeigen Sie uns jeden Tag, mit einen Lächeln,
einen Augenzwinkern, einen Kuss, eine liebevolle Gäste …
und so soll es auch sein. 

 


Meine Ehe Worte werde ich ihn privat übermitteln, wenn wir unter uns
sind und viel Ruhe haben. So wie ich ihn kenne, schätzt er solch eine Aktion
viel mehr, als vor einem Publikum.  









Einen Ausflug in die Steiermark

11. Mai 2015



Genau das haben wir vorletztes Wochenende unternommen.
Wir sind mit unseren Trauzeugen in die Südsteiermark gefahren.
Dort haben wir in einen süßen, kleinen Hotel „LAVA INN“ nähe des Zentrum von
Feldbach übernachtet. Mit reichhaltigen Frühstück und sehr modernen Zimmern.




Die Steiermark zeichnet sich aus durch seine milden Temperaturen
ideal um Wein anzubauen
seinem guten Essen und
seinen vielen netten, sympathischen Einwohnern.
Man fühlt sich dort von Anfang an wohl.




Unsere drei Tage waren ziemlich vollgepackt mit Wanderungen,
Besichtigungen, Weinproben, Bekannte besuchen von unseren
Trauzeugen und das kennen lernen von Buschenschänken.

Angefangen haben wir mit einer Städtebesichtigung
leider ist das aufgetreten was keinen Fotografen passieren soll,
 mein Akku war leer – deswegen gibt es nur wenige Bilder. Sorry!


Nach der Besichtigung ging es etwas ländlicher zum Backhendl essen.
Ja, es wird ein ganzen Hendl paniert, dazu gibt es leckeren Salat mit Kürbiskernöl.
Die Steirer sind schon stolz auf ihr Kernöl, was es zu jedem Essen immer dazu gibt. 


 


Ihr werdet es kaum glauben, nach einer dreiviertel Stunde spazieren –
für mich war das schon wandern, sobald es Berg auf geht ist es wandern,
sagt eine nicht Wander-Begeisternde – kehrten wir in einen kleinen
Buschenschank ein und der erste Weißburgunder ran meinen Hals hinab.


Der perfekte Wein nach einen üppigen Essen und einer langen Wanderung.

Ihr merkt schon ich trinke sehr gerne Weißwein.
Gerade die trocknen, milden, nicht so stark riechenden
und mit einen leichten Abgang faszinieren mich.


 


Nach einer netten Runde mit eingesessenen Steirer ging es
wieder Berg ab und zur Weinprobe bei der Familie: Frauwallner.
Ich glaube es ist nicht einfach mit diesen Namen bei Behörden
oder sonst wo anzurufen. Was es da für Verwechslungen gibt. :)
 
Wir wurden herzlich empfangen und schon ging es auch los mit der Verkostung:

• SÄMLING FRIZZANTE 2014: ein leichter, spritziger Wein.
Für mich zu viel Sektähnlichkeit, aber ein sehr guter Starterwein

• WELSCHRIESLING 2014: sehr fruchtig, aber auch mit viel Säure.
Für mich zu fruchtig und ein zu langer Abgang, wegen der Säure.
 
• MORILLON 2014: wird bei uns auch Chardonnay genannt.
Der war schon sehr lecker und hätte ich vielleicht auch genommen.
 
SAUVIGNON BLANC 2014: war ein sehr exotischer Wein.
Mir war das etwas zu viel Abenteuer im Mund, ich konnte mich
gar nicht mehr konzentrieren was ich eigentlich gerade schmecke.
So viel möchte ich jetzt meinen Gästen doch nicht zu muten.
 
• WEISSBURGUNDER 2014: der war sofort mein Favorit.
Ein sehr feiner, ausgewogener Wein. Nicht zu fruchtig, trocken und
ein himmlischer Abgang. Nicht zu lang und man bekommt Lust auf mehr.
   
Der Grauburgunder war leider aus!






Ihr könnt euch sicherlich denken wie es mir danach ging und es war erst um fünf Uhr.
Nach ein paar lustigen Liedern und aufmunterndes rum Gebrabbel, ging es Richtung
 Straden. Zum Abendessen machten wir wieder stopp in einer Buschenschank mit
einer wunderschönen Aussicht auf Straden bei Nacht.









Der Tag war lang und die Nacht zu kurz!
Am Morgen fuhren wir zu Bekannten von unserem Trauzeugen die Besitzen dort
eine riesige Schreinerei. Danach kam der Aufstieg zu der Riegersburg mit sehr
 gemischtem Wetter, Sonne hoch, Regen oben, Sonne wieder runter.
Was für ein Durcheinander!





Jetzt bitte nichts Falsches denken, aber wir mussten noch weitere Weine
probieren für unsere Hochzeit. So ging es zu einem netten Weinbauer in
Feldbach zum Herrn Neuher
z
. Im Grunde haben wir die gleichen Weine probiert,
nur ein Muskateller kam dazu ein sehr leckerer Dessert Wein, aber nicht geeignet
für die Feier. Doch ich habe mich für seinen Weißburgunder entschieden,
er war einfach noch Geschmacklich ein ticken besser. Ich hoffe meine
Gäste empfinden diesen Wein genauso genussvoll wie ich.

Es war nicht einfach immer Weinproben am Nachmittag zu machen
wenn der Ausflug danach noch weiter ging.






Bei strahlendem Sonnenschein sind wir dann in die Schokoladen Manufaktur
von Zotter gefahren. Jetzt an alle Eltern dort müsst ihr mit euren Kindern hin.
Ein riesen Gelände zum rumtoben mit vielen Tieren, einen Spielplatz
und jeder menge Schokolade zum probieren.
Ein Paradies für Kleine und Große!

Wir haben sehr lange gebraucht bis wir wieder draußen waren,
aber die Schokolade war auch einfach zu lecker. Alles hat begonnen
mit einem Film und dann wurde man durch die Manufaktur geschickt,  

mit ganz vielen Kostproben von allen Schokoladen Sorten

Am Anfang war die Schokolade flüssig dann in Tropfform und später in Tafeln,
wo man sich etwas abzwacken konnte. Danach gab es noch ummantelnde Kugeln
und der Höhepunkt war die Schokobar. Man konnte sich so kleine Trinkgefäße nehmen
und dann alle Sorten probieren oder vom Barkeeper die Milch warm machen lassen,
Schokolade im Glas zerstampfen und dann trinken.
Es war ein Genuss, den man nicht beschreiben kann.
 


Am Abend ging es wieder in eine Buschenschank
wie soll es auch anders sein in der Steiermark.





Ich hoffe ich habe euch jetzt ein bisschen Lust
gemacht mal in dieses schöne Fleckchen Land zu fahren.
Es gibt noch so viel mehr was man dort unten unternehmen kann.
Von Thermen besuchen über Käsefabrik Besichtigung...

(Leider war ich Kameratechnisch diesmal nicht gut unterwegs.
Ihr seid bessere Bilder gewöhnt und die Übersicht ist auch zu wenig.
Es fehlt die Abwechslung! Nächstes Mal wird es wieder besser.
Ich bin immer noch beim üben und ausprobieren.)

Einen schönen Montag.






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